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Kultureller Revolutionär - ich bin einer

Ausser Sympathien und positiven Assoziationen verbindet mich oberflächlich betrachtet wenig mit Kultur und Revolution, ich bin weder Maler noch Umstürzler. Die Begriffskombination Kulturrevolution ist nicht wirklich unbelastet und wirkt im modernen Kontext gross (wobei ein bisschen Pathos angesichts der heutigen gefühlszentrierten Werbebotschaften nicht weiter ins Gewicht fällt). Und kann man sich ernsthaft als kulturellen Revolutionär bezeichnen?

Kulturelle RevolutionäreJa. Ich tue es. Weil ich die entsprechende Erklärung unterschreiben kann. Nicht weil ich alle Punkte erfülle, aber sie praktisch alle als eigene Ideale und Grundsätze erkenne.

Scheinbar gibt es auch noch ein paar andere.

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Protestieren war gestern. Vernetzen ist heute. Aktion kommt morgen.

"You never change things by fighting the existing reality. To change something, build a new model that makes the existing model obsolete."
R. Buckminster Fuller

Einerseits stimmen mich gewisse Entwicklungen wie die Energie- oder Klimasituation, die Auswüchse unserer Konsumgesellschaft und auch Utopie-Attrappen nicht gerade optimistisch, andererseits gibt es immer wieder Anlass zu Hoffung. Ausserordentlich gut gefallen mir all die Zeichen, welche daraufhin deuten, dass positive Veränderung machbar ist. Und zwar, wenn sie von atomarer Ebene ausgeht (und ich würde sogar sagen, ausschliesslich dann).

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Mehr als nur ein Ding

Nicht nur über den Wert von Dingen lässt sich in unserer Wegwerfgesellschaft nachdenken, sondern auch über deren Sein: was sind Dinge eigentlich? Natürlich Materie. Aber ist da noch mehr? Abgesehen von der sentimentalen Verstrickung hat der Hobel, welcher mir mein 91-jähriger Grossvater letzte Woche mitgegeben hat, ein paar Gedanken losgetreten. Er hat das Werkzeug zum Abschluss seiner Lehre als Schreiner erhalten, damit gearbeitet und so Sorge getragen, dass es weiterhin verwendet werden kann.

70-jähriger HobelDinge können uns also problemlos überdauern. Sie können über Generationen weitergegeben werden. Wie das früher auch oft geschehen ist. Aber heute? Die Qualität und Lebensdauer von Vielem ist so gering, dass wir es als normal anschauen, dass wir Sachen nach ein paar Jahren einfach ersetzen. Auf die Nachhaltigkeit der Industrie dahinter brauche ich an dieser Stelle nicht weiter einzugehen, aber mit Wegwerfen ist nicht nur Verlust von Materie verbunden.

Sondern auch eine Geschichte. Und eine Beziehung. So blöd es klingt: aber wer hat nicht schon mit Bedauern etwas weggeworfen?

Und noch was: ich glaube, wir können es uns schlicht nicht leisten, schlechte Qualität zu kaufen. Auch wenn wir uns dadurch vieles nicht leisten können.

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Die 3. Stufe

Nach dem Wochende beschleicht mich das Gefühl, dass Jascha Rohr an was dran sein könnte. Zusammenarbeits- und Organisationsformen, wie wir sie heute in Unternehmen kennen, machen Menschen schlussendlich kaputt, funktionieren aber in Bezug auf Zielerreichung relativ gut. Diese Stufe 1, wie sie Jascha Rohr nach einem Modell des Therapeuten David Deida (eigentlich für bezogen auf Partnerschaften) bezeichnet, ist geprägt von Hierarchie, starren Rollen und einer mehr oder weniger klaren Aufgaben- und Kompetenzverteilung. Abläufe erfolgen von der Zielsetzung bis zur Erreichung möglichst linear.

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Permakultur-Tage am Bodensee

Schloss GlariseggDank informeller, nichthierarchischer Mikroinformations-Kommunikationstechnologie (aka Twitter) bin ich gestern auf die Permakultur-Tage aufmerksam geworden, welche vom Schweizer PK-Verein an diesem Wochenende am Bodensee veranstaltet werden. Ich werde hinfahren und zwar wegen Jascha Rohr (hier im Interview),  welcher Permakultur aus dem engen Kontext "Landwirtschaftlicher Anbau" hinaushebt.

"Gestaltung als kollektive Herausforderung für eine lebendige Zukunft" heisst der Hauptvortrag am Samstagabend, "Projekt in partizipativen Prozessen gestalten" der Workshop am Sonntag. Bin gespannt.

Mehr Infos gibt es im Flyer (PDF) auf der Website des Permakultur-Vereins.

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Sprachlos

Meine Denkblase ist im Moment so voll, dass ich nichts mehr auf den Boden kriege, sprich der morgendliche Griff hier in den "Gratiszeitungskasten" meistens ins Leere führt. Ich fürchte, nein, bin fast sicher, dass der Weg uns aus der Zivilisation führen wird, wie wir sie heute kennen. Es wird nicht reichen, ein bisschen am System zu schräubeln, weil der Kern faul ist. Wir zerstören unsere - und nebenbei auch viele nichtmenschliche - Lebensgrundlagen.

Wenn wir es nicht schaffen, unser Denken und Handeln innerhalb kürzester Zeit und komplett auf das Ziel, Lebensgrundlagen zu schaffen, auszurichten, dann werden viele schmerzhafte Dinge auf uns zukommen. Die gute Nachricht: es funktioniert auch im kleinen und kleinsten Massstab. Die schlechte: unser System wird sich nicht ändern lassen, nicht in der erforderlichen Zeit.

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Gemeinschafts-unterstützte Landwirtschaft im Kleinstformat

Wir haben keinen Bauernbetrieb, sondern einen Kleinsthof. Aber ich erlaube mir trotzdem, von gemeinschafts-unterstützter Landwirtschaft zu sprechen, der Massstab ist einfach entsprechend. Ein Anlass bei uns vor gut zwei Wochen beinhaltete das zentralen Element von CSA: Zusammenarbeit zwischen Erzeugern und Verbrauchern. Wobei die Grenzen fliessend waren.


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Nachhaltigkeit und Web 2.0

Web 2.0 ist gerade Schwerpunktthema auf Nachhaltigkeit.at, dem österreichischen Nachhaltigkeitsportal: die Kraft der Vielen. These: die heutigen technischen Möglichkeiten zur sozialen Interaktion und zum Wissensaustausch bringen die nachhaltige Entwicklung voran. Aber es liegt noch viel Potential brach.

Hannes Offenbacher (Besser geht immer) hat dazu auch Blogger befragt. Natürlich habe ich mir nicht verkneifen können, ebenfalls meinen Senf dazu zu geben. Und auf meinen schon etwas angegrauten Artikel "Öko 2.0 - Auf dem Weg zur kritischen Masse" hinzuweisen.

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Virtuelle Dörfer - Hausnetzwerke

Spontane Eingebung gestern: virtuelle Dörfer. Wir haben ja heute alle möglichen elektronischen Netzwerke (ja, sogar für Haustiere *auaauaaua*), warum nicht eines für Häuser? Anstelle von Gruppen könnten sich so Dörfer mit unterschiedlichen Schwerpunkten bilden: wie wäre es mit einem Kleinsthof-Dorf, Ralf?

Einen wirklichen Nutzen fällt mir nicht ein, aber das hat bekanntlich in Web 2.0-Zeiten noch nie niemanden abgehalten, einen entsprechenden Dienst online zu stellen ...

Hmm ... so könnten sich zumindest energie-autarke oder selbstversorgende Dörfer bilden. Oder solche, die sich eine völlig neue Form der politischen Organisation geben. Risikolos. Auch folgenlos?

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Utopia in der Krise?

In den Foren der Plattform der strategischen Konsumenten rumort es. In Utopia-kritischen Diskussions-Strängen wird heftig ausgeteilt. Zum Teil langjährige und sehr aktive Mitglieder (hier, hier, hier) werden schwach begründet gesperrt oder melden sich selber ab. Trotz über 40'000 registrierten Benutzern gab es in den letzten vier Wochen gerade mal 150 neue Diskussionen.

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