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Nützlich, nicht effizient

Via Nuevalandia-Blog, welches von Michael Klotsche - ein im Braungartschen Sinne intelligenter Ingenieur (hier im Interview) - gepflegt wird, bin ich wieder auf eine Person aufmerksam geworden, welche hier auch schon Thema war (und dessen Konzept kritisch kommentiert worden ist): Michael Braungart.

An der Utopia-Konferenz 08 hat er ein Vortrag (Teil 1, 2, 3, 4 / Hörbuch davon kann ich auf Anfrage zur Verfügung stellen) zu seinem Konzept gehalten, aber vor allem seine Botschaft bewegend rübergebracht (auch wenn dies anderthalb Jahre später im deutschsprachigen Raum zu keinen zähl- und fühlbaren Ergebnissen geführt hat, was mich aber trotzdem nicht zur Verwendung von abgenutzten Metaphern verleitet).

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Die Commons als Chance

Während das Heulen und Zähneknirschen langsam verebbt (hat jemand ernsthaft geglaubt, dass in Kopenhagen was Zählbares rauskommt?), beweist ein obskurer Haufen im Norden (einen Friedenspreis für jemanden, der Krieg führt?) auch mal einen lichten Moment, indem es Elinor Ostrom den Wirtschaftsnobelpreis verleiht. Und zwar für ihre Arbeiten zum Thema Gemeingüter oder neudeutsch - den Commons.

Ausnahmsweise verweise ich jetzt mal auf einen Beitrag in meinem anderen Blog auf Manufaktur in Gründung. Dort habe ich unscharf angedacht - mit massiver externer Hilfe (welche die Unschärfe in keinster Weise verschuldet) -, was Allmende-Ressourcen für eine Bedeutung in einem anderen Wirtschaftssystem haben könnten.

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Eine Reparaturanleitung für die Schweiz

Gastbeitrag Dies ist ein Gastbeitrag von littleblackmone (oder littleblacknemo), jemand, welcher selber bloggt (hier) und sich als Kommentierender immer wieder beteiligt. Er hat das ausgeschriebene Buch gekriegt, die Bedingung dafür jetzt erfüllt und das Buch weitergeschickt. Der Beitrag ist ursprünglich auf "Nachrichten aus dem altmärkischen Unkraut" erschienen.

Dieser Tage erhitzt ein kleines Land im Herzen Europas die Gemüter seiner Nachbarn: die Schweiz und ihr jüngstes Beispiel eidgenössischer Direktdemokratie, die Volksabstimmung zum Minarettverbot.

Während die Diskussion über das Ergebnis dieses in meinen Augen fatalen Referendums auf allen Ebenen noch hitzig im Gange ist, stellt sich für den norddeutschen Betrachter vor allem aber die Frage: was ist los mit der Schweiz?


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Leben vom Wald

Ben Law lebt im und vom WaldDer Artikel von Beat Rölli zu seinem Besuch bei Ben Law ist sehr inspirierend ("Ben Law lebt im und vom Wald", PDF). Niederwaldwirtschaft scheint genau die richtige Bewirtschaftungsmethode für unseren Kleinwald zu sein, auch weil mit wenigen bis keinen Maschinen auskommen kann.

Eine für Niederwald sehr gut geeignete Baumart ist die Edelkastanie, welche auch nördlich der Alpen wieder vermehrt geschätzt wird. Sowohl als Lebensmittel- wie auch als Nutz- und Energieholz-Lieferant.

Die Produktion von Holzkohle halte ich für eine Möglichkeit mit grossem Potential, weil mit einfacher Technologie in kleinem Masstab Lebensgrundlage zu geschaffen werden kann (auch im Zusammenhang mit Biokohle). Ben Law verwendet dazu einen mobilen Köhlerofen, z.B. hier findet man eine simple Anleitung dazu, wie man einen solchen aus zwei Fässern herstellen kann.

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Regionale Vertragslandwirtschaft

Neustart SchweizAm Sonntag hat das zweite Neustart Schweiz-Treffen stattgefunden, zum Thema Vernetzung von städtischen Nachbarschaften mit Landwirtschaftsbetrieben. Es ging also - je nach Leseart - um Food-Coops, Community Supported Agriculture (CSA) oder regionale Vertragslandwirtschaft.

Nebst dem interessanten Fabrikgelände, der Binz, war die Vielfalt der Teilnehmer und ihrer Projekte sehr spannend. In der Romandie gibt es bereits zwischen 20 und 30 Projekte - eines davon Les Jardins de Cocagne -, während in der restlichen Schweiz jetzt wenigstens verschiedene Initiativen ergriffen werden: zum Beispiel die Food Coop Winterthur, soliterre in Bern oder die altagsXgnossi.

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Prinzipien nachhaltiger Projekte

Silke Helfrich ("Wem gehört die Welt? Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter") hat auf dem CommonsBlog eine Liste von Prinzipien zusammengestellt, welche nachhaltige Projekte auszeichnen:

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Extensive Bienenhaltung

Könnte man sagen, dass eine wesentliche Wurzel des Übels, in welchem wir uns heute befinden, Intensivierung ist? Irgendwie liegt es in der Natur der Menschen, unsere Tätigkeiten durch Erfindungen und Innovation ständig zu verbessern. Aber Verbesserung nach welchen Massstäben? Häufig handelt es sich um die Maximierung des Outputs. Je mehr wir kriegen für den gleichen oder verminderten Aufwand, welchen wir reinstecken, desto besser.

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Wir sind wirklich nicht blöd

Die Hoffnung, mit einem Wirtschaftssystem, das kollabiert, wenn es nicht wachsen kann, nachhaltige Lebensweisen auf einem endlichen Planeten herzustellen, ist gleich null.
                                                           P.M. in der neusten Ausgabe von Energie & Umwelt (PDF)

Irgendwie habe ich das Gefühl, es ist alles gesagt (ja, so hiess auch mal ein Buchtitel). Schreiben hat für mich - zumindest hier - keine Priorität. Desto wichtiger ist mir, meinen "süssen Punkt" zu finden: der Ort, an welchem Bestimmung, Passion und Talent zusammenfliesst. Und Lebensgrundlage entsteht. Für andere. Für mich und meine Familie.

Nebst der Manufaktur in Gründung, taste ich mich auch mit dem Hybriden Konzern und Neustart Schweiz voran. Wer in Kontakt bleiben möchte: E-Mails beantworte ich immer, ab und an mikroblogge (Identica, wird an Twitter weitergeleitet) ich auch.

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Optionen für den Übergang in eine post-fossile Zivilisation

Das Ende des Zeitalters billiger Energie (von welchem nur eine Minderheit auf diesem Planeten profitiert hat) ist in Sicht, dazu kommen - sehr wahrscheinlich - klimatische Veränderungen, welche weltweit unsere heutigen Lebensgrundlagen in Frage stellen. Heute sind wir in immer stärkerem Mass damit beschäftigt, "grünen" Ersatz zu finden: biologischer Landbau statt konventioneller, biologische Lebensmittel statt Industrienahrung, erneurbare Energiequellen statt Kohle- und Atomkraftwerke, biologische Textilien usw.

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